kunstraum
ARCHIV

Seit April 2009 existiert im
Dortmunder Norden der
KUNSTRAUM
als Ausstellungsmöglichkeit für
Nationale und Internationale Künstler.
Schwerpunkt der Ausstellungstätigkeit ist die
Fokussierung auf Positionen zeitgenössischer
Malerei, Grafik,und Fotografie.

Kuratoren:
Alexander Pohl (Bildender Künstler)
www.derpohl.de


30. Juli 2016 – 11. Februar 2017

Alexander Pohl
Das Quadrat
(Bild/Objekte)

Damit siedeln sich Pohls Arbeiten zwischen Malerei und Skulptur an und greifen eine Problemlage auf, mit der sich vor allem die Künstler der Minimal Art in den 60er Jahren beschäftigten. Den Ausschluß der Rückseite des Gemäldes erkannte bereits Jasper Johns als unhintergehbares Hindernis, das der Wahrnehmung des Bildes in seinem materiellen Objektstatus entgegenstand. In Reaktion auf Johns Flaggenbilder entwarf Frank Stella seinerseits seine frühen Black Paintings, in denen anhand von abgeknickten Streifen die Tiefenräumlichkeit im Bild als Illusionsbildung bewußt wird. Selbst bei avancierten Lösungen des Raumproblems in der Minimal Art wie bei Donald Judds Boxen handelt es sich eigentlich um in skulpturale Objekte transformierte Malerei, die sich letztlich vom rechteckigen Bildformat ableiten.Unter diesem Blickwinkel erscheint auch Alexander Pohls Vorliebe für das Quadrat und generell für orthogonale Zeichen, die sich in parallel zur Bildkante gesetzten Kreuzen und innerbildlich wiederholten Quadraten manifestiert, als Antwort auf das rechtwinklige System des Bildrahmens. Nebenbei bemerkt, steht die ständige Wiederkehr derselben visuellen Zeichen ebenfalls in der Tradition der Minimal Art, zu deren Grundkonzeptionen die Strategie der Wiederholung zählt. Durch die Wiederholung der Bildzeichen treten Pohls Arbeiten aus ihrer Isolation als Einzelbilder hinaus, in einen Dialog miteinander ein und schließen sich zu einer Serie zusammen.“

Textauszug:
Jun.Prof. Dr. Annette Urban
aus dem Vortrag anlässlich der Ausstellungseröffnung,
Alexander Pohl, Galerie Henseleit, 29.6.-26.8.2001

Alexander Pohl

1989–1996
Studium an Kunstakademien und der
Fachhochschule Dortmund:
Malerei - Fotografie - Grafik
1993
Austauschstudent an der Kunstakademie
von St. Petersburg, Rußland
1994
Arbeitsstipendium in Viterbo, Italien
an der „ Accademia di belle Arti “, Lorenzo da
Viterbo beim Pilotprojekt „ Crossroads of the Arts “
1995
Diplom mit Auszeichnung (FH) Dortmund
von da an selbstständig als Bildender Künstler
2002
Aufnahme in die 1956 gegründete Künstlervereinigung
„Dortmunder Gruppe“
2009 - 2017
Kurator der Ausstellugsprojekte im „ Kunstraum Dortmund“
2010 -
Erster Vorsitzender der Künstlervereinigung „Dortmunder Gruppe“
www.dortmunder-gruppe.de
2012 -
Vorstandsmitglied des BIG gallery Team´s, BIG gallery am Dortmunder U

Ausstellungen:
von 1994 an über 100 nationale und internationale Ausstellungen und
Ausstellungsbeteiligungen in Deutschland, Italien, Frankreich, England,
Serbien-Montenegro, Kroatien, Kanada, Kuba und Südkorea.........


derpohl.de


30. April 2016 – 23. Juli 2016


15. August 2015 - bis 15. November 2015
Refika Düx

Refika Düx

Ausstellungsbeteiligungen
2017 Kunstverein Duisburg, Duisburg, DE
2016 Wolvecampprijs 2016, Hengelo, NL
2015 Haus Hildener Künstler, Hilden, DE
2015 Grafik aus Dortmund 2015, Dortmund, DE
2015 Kunstverein Duisburg, Duisburg, DE
2014 Kunstverein Duisburg, Duisburg, DE
2014 Wolvecampprijs 2014, Hengelo, NL
2014 Orangerie Twickel, Delden, NL
2014 Berswordthalle Dortmund, Dortmund, DE
2013 Kunstverein Duisburg, Duisburg, DE
2013 Museum Voswinckelshof, Dinslaken, DE
2012 Wolvecampprijs 2012, Hengelo, NL
2012 Laubenhaus 130, Meran(o), IT
2011 Akkuh Aktuele Kunst, Hengelo, NL
2011 Kunstakademie Münster, Münster, DE
2010 Kulturforum Kapelle, Karnickel Kunstpreis 2010, Waltrop, DE
2010 Wolvecampprijs 2010, Hengelo, NL
2010 Rijksmuseum Twenthe, ArtEZ Akademie für Bildende Kunst, Enschede, NL
2010 Examensausstellung, ArtEZ Akademie für Bildende Kunst, Enschede, NL
2009 Galerie 111, Dortmund, DE
2008 Coda Museum, Apeldoorn, NL

Einzelausstellungen
2016 Kunstpavillion Aurich, Ostfriesland, DE
2016 Kunstverein Duisburg, Duisburg, DE
2015 Kunstraum, Dortmund, DE
2013 Kunstverein Duisburg, Duisburg, DE
2011 Akkuh Aktuele Kunst, Hengelo, NL
2011 Bezirksregierung Münster, Münster, DE
2011 Galerie Torfhaus, Westfalenpark Dortmund, DE
2010 Arbeits- und Sozialgericht Münster, Münster, DE
2010 Galerie Torfhaus, Westfalenpark Dortmund, DE
2010 VGH, Neuenhaus, DE
2009 Galerie 111, Dortmund, DE

Vita
1983 geboren in Telgte, DE
2002-05 Ausbildung zur Mediengestalterin - Mediendesign
2005-06 ZwischenZeitRaum, Werkstatt für Kunst
seit 2006 NYMs-Projekt, DE/USA
2006-10 Studium an der AKI/ArtEZ, Enschede/NL, FB Malerei,
bei Prof. K. Persoon, Prof. J. Geurts, Prof. K. Smits,
Elly Strik, Martina Klein
(Bachelor of Fine Arts)
2010-11 heArtfund 2010 - Stipendium, Hengelo, NL
(Artist in Residence)
2010 Studienreise NewYork, USA
2010-12 Kunstakademie Münster, Klasse Löbberts
2011 Studienreise, Ausnen, SE
2011 Studienreise, Saas Fee, S
seit 2012 Kunstverein Duisburg, DE
seit 2013 Atelier in Dortmund, DE
ab 09/2015 Atelier21 in Dortmund, DE

Refika Düx im Web


11. April 2015 - bis 12. Juli 2015


Paris<>Dortmund - ein Bericht
Vernissage: 11.April 2015, 14.00 Uhr

http://www.jochemahmann.com/


11. November 2014 - bis 29. März 2015






5. Juli 2014 - bis 25. Oktober 2014


15, Februar 2014 bis 2. Juli 2014
ano nym

Peatc Voßmann, 1949 in Bochum geboren,

1965-68
Schriftsetzerlehre
1969-73
Fachhochschule Dortmund, Malerei bei Prof. G. Deppe, Freies Zeichnen bei Prof. H. Becker
1973
Diplom Visuelle Kommunikation
1973-74
Akademie Düsseldorf, Abt. Münster, Malerei bei Prof U. Scheel

ab 1972
Organisator verschiedener Künstlergruppen und Initiativen, u.a. Rohbau (1972),
Künstler-Kooperative Dortmund (1977), Skulpturen- und Pantomimentheater (1979),
Dortmunder Sezession (1980), Dortmunder Kulturrat (1983), Künstlerhaus CEAG-Fabrik, Tor 2 (1984),
Dortmunder Kunstverein (1984), Werkstätte für kreative Pädagogik NRW (1985),
Künstler und kulturelle Bildung (1989)
ab 1978
Aktionen und Installationen im öffentlichen Raum
ab 1980
Performances
ab 1985
experimentelles Arbeiten mit phosphorisierenden und fluoreszierenden Farben
1990-93
Dozent für Plastisches Gestalten im Modellprojekt des
Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft A.K.S. - Aktive Kunst
1994/95
Lehrauftrag an der Universität Dortmund

Auszeichnungen

1978 Auszeichnungspreis bei Signale unserer Zeit, Essen
1980 Preisträger des Grand Prix Paul Aubé, Prix d‘Avantgarde, Longwy (F)

Arbeitsstipendium der Stadt Bochum
1993/94 Wohn- und Arbeitsstipendium im Künstlerdorf Schöppingen

Einzelausstellungen

1968 Nebenzimmer der Gaststätte Kortländer, Bochum
1973 Rathaus Bochum
1977 Galerie Bizard, Bochum
1978 Cafe-Galerie Treibsand, Bochum
1979 One man show-Peatc Galerie Litfaßsäule und auf einem LKW, Dortmund
Museum Bochum
1981 Galerie im Landesmuseum Münster
Galerie Prochnow, Dortmund
1984 Städt. Galerie Torhaus Rombergpark, Dortmund
Künstlerhaus CEAG-Fabrik, Tor 2, Dortmund
1985 Kunst/Raum Hagen
1986 Kulturforum Aachen
Burgremise der Stadt Alsdorf
1987 Galerie Im Klapperhof 33, Köln mit Bauer, Schläger
Galerie im Schauspielhaus, Dortmund
1988 Forum, Leverkusen mit Elke Bauer
1991 Galerie Kopfstoß, Lippstadt
1992 Museum am Ostwall, Studio, Dortmund
1993 Galerie Zörnig + Mock, Hannover
Künstlerdorf Schöppingen
1994 Galerie Alte Wäscherei, Künstlerkreis Ortenau, Offenburg
Galerie Perron 1, Delden, Holland
1995 Fotogalerie Wien, mit Jürgen Spiler
Galerie Bartok 32, Budapest, mit Bauer, Klenke, Boros
1996 Galerie Zörnig + Mock, Hannover
Galerie Epikur, Wuppertal
1997 Galerie im Kunsthaus Essen
Gesellschaft der Freunde junger Kunst, Baden-Baden
1998 Dortmunder Kunstverein
2003 Galerie Leopold Richter/Invetro, Hannover
2011 Galerie im St. Anna Hospital, Herne
2014 Kunstraum Dortmund

Presse

Ikebana mit Menschen
In Jankas Lokal: Peatc Voßmann knüpft Blumensträuße aus Mensch- und Tier-Figuren
Wie Blumen zu Sträußen bindet Peatc Voßmann die Menschenfiguren auf seinen Bildern zusammen. Die Menschen selbst interessieren ihn nicht ihm geht es um Farben, Formen und Komposition -wie bei einem Blumenstrauß.

Die Figuren bedeuten nichts, auch ihre Haltungen und Gesten sind nichts, was man deuten oder ent-schlüsseln könnte, sagt der Dortmunder Künstler Peatc Voß­mann (kl. Fo-to, sprich: Peez Voßmann) über die Bilder,

„Bestiarium" heißt eine weitere Serie: Auf grob gespachteltem, weißem Grund schraffiert Voßmann mit weichem Bleistift Tier-Silhouetten, die die Struktur des Untergrun-des wie eine filigrane Körper-Zeichnung übernehmen. Diese Bilder sprenkelt Voßmann mit knallbuntem Glimmer-Pulver auf Kleber-Klecksen -grelle Mini-Pfützen, die optisch irrwitzig zwischen Spucke-Resten, Geschwüren und lieblichem Farbenregen chan-gieren.


Tilman.Abegg@RN.de
Ein Elefant und vier Frauenbeine setzt Peatc Voßmann in die­sem Siebdruck zu einem Gebinde zusammen.
rn Foto Abegg
die er ab Samstag in Jankas Lokal ausstellt. Selbst die schwarzen und gelben Streifen auf einigen seiner Bilder sind nicht als Hinweis auf den BVB gedacht, sondern wegen ihres speziellen Kontrastes ausgewählt. „Gelb lässt sehr sanfte Übergänge zu", kommentiert Voßmann. Auf dem Siebdruck (siehe Foto) liegt die Silhouette eines nach rechts gewandten Elefanten über vier schlanken Frauenbeinen - ein Kontrast der Gewichte. Die Fläche innerhalb der goldenen Kontur
ist mit einer feinen Lack-schicht überzogen, die dem Gelb darunter einen zarten, milchigen Schleier und eine ganz fein genarbte Oberfläche verleiht. Jeweils 30 Siebdrucke gibt es von diesem und einem ähnlichen Bild bei der Ausstellung zum Schnäppchenpreis von 45 Euro pro Stück zu kaufen.
Eröffnung der Schau ist am Samstag (15.2.) um 14 Uhr in Jankas Lokal, Braunschweiger Straße 22.
Eintritt frei,
zu sehen bis 31. Mai (Samstag).
Geöffnet:
dienstags bis samstags von 18 bis 23 Uhr.
www.jankas-lokal.de


21, September 2013 bis 15. Januar 2014



16. Februar 2013 – 27. April 2013


25. August 2012 – 9. Februar 2013

Hanfried Brenner im Web


15. April – 7. Juli 2012


Alexander Pohl im www.


15. Januar – 5. April 2012

Karel Studnar
1943 geb. in Radslavice, Tschechische Republik

1957 Ausbildung zum Metalldreher
1964 Bekanntschaft mit dem Maler Václav Matějíček;
intensive Beschäftigung mit Malerei
1970 Emigration in die BRD
1973 – 1981 Studium der Gebrauchsgrafik
1997 Aufnahme in den Vestischen Künstlerbund
(Kreis Recklinghausen).
2010 Preisträger des Vestischen Künstlerbundes bei
dessen Jahresausstellung zum Thema „Schatten“
2011 Aufnahme in den Westdeutschen Künstlerbund

Karel Studnar beschäftigt sich in den letzten Jahren
schwerpunktmäßig mit Objekten, Materialbildern, Collagen,
vorher mit Malerei und Zeichnung.

Heidi Meier
1961 geb. in Recklinghausen

1980 -84 Studium der Geschichte und Germanistik
Seit 1985 tätig als Journalistin
2002 Beginn einer ernsthafteren künstlerischen Aktivität,
initiiert durch die Freundschaft zu Karel Studnar und ermöglicht
nicht zuletzt durch ihre Söhne Moritz und Tim.
Seither künstlerische Tätigkeit (Schwerpunkt im Bereiche der
Objektkunst, Materialbilder, Assemblagen, Installationen).
2007 Auszeichnung bei der Bienale für Kleinplastik in Hilden.
2011 Aufnahme in den Vestischen Künstlerbund (Kreis Recklinghausen).

Karel Studnar und Heidi Meier leben und arbeiten in Recklinghausen.


Songlines

Traumpfade – Songlines:

Das sind nach dem Glauben der australischen Ureinwohner die labyrinthischen Linien und gedachten Wege, an denen entlang die legendären Ahnen der Traumzeit über den Kontinent wanderten und singend alles benannten, was ihre Wege kreuzte – Vögel, Tiere, Pflanzen, Felsen, Wasserlöcher – und so die Welt ins Dasein sangen. Bis zum heutigen Tag dürfen Traumpfade nicht überschritten werden.

(aus: Bruce Chatwin, Traumpfade – The Songlines, Fischer 1994)


14. Mai – 22. Dezember 2011

STARSTILLS
Mit den STARSTILLS wird ein neues Kapitel in Martin Menkes fotografischem
Werk genauer betrachtet und erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit den STARSTILLS sehen wir Bilder zwischen den Bildern.
Momente während Dreharbeiten.
Schauspieler zwischen den Takes.

Martin Menke gelingt es, unaufdringlich die Stars zu portraitieren.
Meisterhaft fotografiert, dabei aber doch wie ein Schnappschuß ungekünstelt festgehalten, gelingen ihm
zeitlose Aufnahmen, die man mit den Portraits von Helmut Newton vergleichen könnte, wenn
da nicht ein Unterschied wäre: Die Entdeckung von Inszenierungen, die automatisch stattfinden.

TWIN PICS
Seit 1995 arbeitet Martin Menke an der Fotoreihe TWIN PICS. Bildpaare aus Schnappschüssen
erzeugen sein assoziatives Tagebuch. Momentan besteht TWIN PICS aus 85 Bildpaaren, die
als Tableau präsentiert werden. Die Reihenfolge / Anordnung ist beliebig und zufällig. Ein Platz
bleibt frei, so dass neue Kombinationen gehängt werden können. TWIN PICS erzeugen in jeder
zufälligen Kombination neue Stimmungen, Geschichten und Aussagen.
Die Fotos entstanden zum Grossteil klassisch auf Kleinbild-Film, auch Einwegkameras
wurden verwendet. Die Arbeit wird beständig fortgeführt und erweitert - jetzt mit Digitalkameras.
Im Kunstraum sehen wir aktuell 17 neue TWIN PICS aus seiner Werkreihe.

Martin Menke studierte Foto-Design an der FH Dortmund. Er lebt in Köln und hat sich auf die
Bereiche Schauspielerportraits, Standbildfotografie und Mode spezialisiert.

VITA
MARTIN VALENTIN MENKE
geb. 02. März 1967 in Olsberg / Hochsauerland

seit 2005 Vollmitglied des BFF (Bund Freischaffender Foto-Designer)
seit 1999 freiberuflich tätig als Fotograf und Foto-Designer
auch als Standfotograf bei Filmdreharbeiten mit zahlreichen Engagements
1999 Diplom "BLAM !" (Foto-Zyklus)
1993 - 1999 Studium "Foto/Filmdesign", FH Dortmund
1986 Abitur, Meschede / Hochsauerland

Ausstellungen (Auswahl):
2009 Kunstraum Dortmund - Twin Pics / Jump the shark
2008 Galerie Born+Busse Leipzig - Liebe gibt's im Fernsehen
2007 Fotopension Köln - Twin Pics und die Welt für Danni Dean
2007 Linda Galerie Hamburg - Twin Pics und die Welt für Danni Dean
2006 descubrimientos Fotofestival Madrid - Twin Pics / in a fishbowl
2006 1000 Bar Galerie Köln - Twin Pics / In a fishbowl
1999 Fotoszene Köln - BLAM !

http://www.martin-menke.com/


15. Februar – 20. April 2011

Marlies Blauth im Web


18. September – 19. Dezember 2010


19. Juni – 29. August 2010


15. Mai – 13. Juni 2010

Johann Peter Wieghardt im www


2. März – 9. April 2010




www.kattke.de


16. Januar – 28. Februar 2010

www.dortmunder-gruppe.de

Am 28. Januar 1956 fand in Dortmund im Lokal " Die Laterne" die Gründungsversammlung der Künstlervereinigung "Dortmunder Gruppe" statt, in der der Maler Harry Breuer zum ersten und der Maler und Grafiker Harry Fränkel zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurden .
Die Eintragung der "Dortmunder Gruppe e.V." in das Vereinsregister des Amtsgerichts Dortmund unter der Nr.1060 erfolgte am 22. März 1956. Weitere Mitbegründer der Gruppe waren der Maler Erich Ludwig, die Malerin Lieselotte Minners-Weise, die Maler und Gafiker Otto Bahrenburg, Otto-Karl Berghoff, Wilhelm Kronfeld und die Bildhauerin Isolde Plum .
Von den Gründungsmitgliedern ist Isolde Thiel-Plum als ehemalige stellvertretende Vorsitzende und jetziges Ehrenmitglied in der Gruppe aktiv .
Ein Vorläufer der "Dortmunder Gruppe" war die " Dortmunder Künstlervereinigung" Anfang der zwanziger Jahre . Der "Reinoldushof" am Hansaplatz war zu der Zeit eine wichtige Ausstellungsstätte für Werke der Bildenden Kunst in Dortmund. So nahm die "Dortmunder Künstlervereinigung" 1924 an der dort durchgeführten Ausstellung des Vereins "Westfälische Künstler und Kunstfreunde" teil, an welcher auch der 76jährige Christian Rohlfs und der Hörder Bildhauer Bernhard Hoetger beteiligt waren.
Kurz nach Beginn des Dritten Reiches löste sich die "Dortmunder Künstlervereinigung" 1934 während einer Generalversammlung auf, weil sich die Mitglieder mit dem Diktat der Naziherrschaft nicht einverstanden erklären wollten .
Nach dem Krieg, nach Gewaltherrschaft mit Ausgrenzungen, Malverboten,
Vertreibungen und Zerstörungen von Kunstwerken, insbesondere der Avantgarde, nach Kunstdiktat, galt es zurückzufinden zu den verschütteten Anfängen der Moderne .
Das vollzog sich in einem längeren Prozeß, der 1956 zur Gründung der " Dortmunder Gruppe" führte .Bereits 1957 fand die erste Jahresaustellung der "Dortmunder Gruppe" im Museum am Ostwall statt, die eine große Resonanz in der Öffentlichkeit hervorrief .
Viele weitere erfolgreiche Ausstellungen in- und außerhalb der Stadt folgten, die alle geeignet waren, das kulturelle Bewußtsein der Dortmunder und auch der westfälischen Bevölkerung zu wecken für jene künstlerischen Formen der abstakten und gegenstandslosen Darstellung, die während der Zeit nationalsozialistischer Gewaltherrschaft unterdrückt und der Bevölkerung, vor allem der Jugend vorenthalten worden waren.
Sah die "Dortmunder Gruppe " anfangs die abstrakte oder gegenstandslose Bild - und Formgestaltung als Ziel ihres Wirkens, ohne jedoch ein kunsttheoretisches Programm, ein Manifest zu entwickeln, so öffnete sie sich im Laufe der Zeit weiteren künstlerischen Ausdrucksweisen, um auch nachfolgenden Künstlergenerationen ein Forum zu bieten und die parallel verlaufende stilistische Mehrgleisigkeit des künstlerischen Schaffens unserer Zeit aufzuzeigen. 
Zahlreiche Ausstellungen im In - und Ausland in Museen und Galerien seit der Gründung belegen die Lebendigkeit dieser Künstlervereinigung.


7. November – 19. Dezember 2009


Frantz Wittkamp

geboren 1943 in Wittenberg, studierte Kunsterziehung
und Biologie und lebt heute in Lüdinghausen, wo er zusammen mit seiner
Frau auch eine Galerie führt . Er malt seit 35
Jahren, schreibt Gedichte und macht Kinderbücher. Für seine
Kindergedichte, die auch Erwachsene hoch schätzen, wurde er mehrfach
ausgezeichnet, u. a. 1995 mit dem Großen Preis des Österreichischen
Staatspreises für Kinderlyrik. Seine CD Du bist da und ich bin hier
wurde 2001 das Hörbuch des Jahres.


19. September – 3. November 2009

TWIN PICS / Jump the Shark?

Seit 1995 arbeitet Martin Menke an der Fotoreihe TWIN PICS. Bildpaare aus Snapshots
erzeugen sein assoziatives Tagebuch. Momentan besteht TWIN PICS aus 41 Bildpaaren. Sie
werden als Tableau präsentiert. Die Reihenfolge / Anordnung ist beliebig und zufällig. Ein Platz
bleibt frei, so dass neue Kombinationen gehängt werden können. TWIN PICS erzeugen in jeder
zufälligen Kombination neue Stimmungen, Geschichten und Statements.
Die Fotos entstanden zum Grossteil klassisch auf KB-Film und mit Einwegkameras. Die Arbeit
wird weiter fortgeführt. Jetzt mit Digitalkameras.

Martin Menke studierte Foto-Design an der FH Dortmund. Er lebt in Köln und hat sich auf die
Bereiche Schauspieler-Portraits, Standbildfotografie und Mode spezialisiert .

VITA
MARTIN VALENTIN MENKE
geb. 02. März 1967 in Olsberg / Hochsauerland

seit 2005 Vollmitglied des BFF (Bund Freischaffender Foto-Designer)
seit 1999 freiberuflich tätig als Fotograf und Foto-Designer
auch als Standfotograf bei Filmdreharbeiten mit zahlreichen Engagements
1999 Diplom "BLAM !" (Foto-Zyklus)
1993 - 1999 Studium "Foto/Filmdesign", FH Dortmund
1986 Abitur, Meschede / Hochsauerland

Ausstellungen (Auswahl):
2009 Kunstraum Dortmund - Twin Pics / Jump the shark
2008 Galerie Born+Busse Leipzig - Liebe gibt's im Fernsehen
2007 Fotopension Köln - Twin Pics und die Welt für Danni Dean
2007 Linda Galerie Hamburg - Twin Pics und die Welt für Danni Dean
2006 descubrimientos Fotofestival Madrid - Twin Pics / in a fishbowl
2006 1000 Bar Galerie Köln - Twin Pics / In a fishbowl
1999 Fotoszene Köln - BLAM !

http://www.martin-menke.com/


DORTMUNDER MUSEUMSNACHT
Samstag 26.9.2009


Magdalena Brady
Vera Drebusch
Yoko Dupuis
Tabea Hahn
Moritz Kappen
Jens Pussel
Sabrina Richmann


18. Juli – 15. September 2009



Claudia Terlunen im www


15. April 2009 – 15. Juli 2009

Im KUNSTRAUM in Jankas-Lokal finden in regelmäßigen Abständen
Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler statt.

Wenn Sie zu Ausstellungen eingeladen werden
möchten, senden Sie bitte eine e-mail an

Sie erhalten dann Informationen zu allen Ausstellungsprojekten im KUNSTRAUM.

kunstraum
Braunschweiger Str. 22
44145 Dortmund
Tel.: 0231 / 84 04 60 6